Meerschweinchen

Ordnung: Nagetiere (Rodentia)

Unterordnung: Stachelschweinverwandte (Hystricomorpha)

Teilordnung: Hystricognathi

Ohne Rang: Meerschweinchenverwandte (Caviomorpha)

Familie: Meerschweinchen

Gattung: echte Meerschweinchen (Cavia),

Art: gewöhnliches Meerschweinchen

Unterart: Tschudi Meerschweinchen

wissenschaftlicher Name: Cavia apera

 

Aktivität: Morgen- und Abenddämmerung und Tagaktiv, gelegendlich auch Nachtaktiv, je nach Quellenangabe

Gewicht: Weibchen 750-1300g, Männchen 850-1800g, je nach Zuchtform (Zwergmeerschweinchen 300g)

Alter: 6-8 Jahre, selten bis zu 15 Jahre

Länge: 20-35cm

Raumtemperatur: 18-22°C, über 22°C droht Hitzschalg,

Temperatur in der Außenhaltung: Hütten- und Gehegetemperatur 10-22°C bei Meerschweinchen, die ab Mai an die Außenhaltung gewöhnt wurden.

Bei höheren Außentemperaturen siehe Haltung.

 

Tragzeit: 63-72 Tage

Jungtieranzahl: Durchschnittlich 2-3, maximal 6 Jungtiere pro Wurf, extrem selten mehr als 6, dann aber oft nicht lebensfähige dabei.

Augen öffnen: 2 Wochen vor der Geburt

Wachstumsabschluß: ca. 12. Lebensmonat

Geschlechtsreife: 4.-6. Lebenswoche, müssen dann nach Geschlechtern getrennt werden

 

Empfohlene Gehegegröße: laut TVT mindestens 120x60x50cm für 2-3 Tiere, wir empfehlen aber mindestens 2-3qm für 2-4 Tiere, bzw. mindestens 1qm pro Tier, wenn wenig Auslauf möglich ist, dabei entspricht dies der Bodenfläche OHNE Etagen.

Empfohlene Einstreuhöhe: 5cm Span plus dicke Lage weiches Heu und weiches Stroh

Mindestmaß für Laufräder: entfällt – nicht für Meerschweinchen geeignet!!! Auch keine Laufteller!

 

Info:

Erstmals domestiziert wurden Meerschweinchen schätzungsweise um 500 n.Chr., einige Quellen sprechen sogar von ca. 2000 v. Chr., in ihren ursprünlichen Heimatländern Mittel- und Südamerikas vorallem zur Nahrungsbeschaffung und als Opfertiere.

Nach der Entdeckung Südamerikas durch europäischen Seefahrer ab ca. 1500 wurden die Meerschweinchen als Spielzeug nach Europa wegen ihrer Niedlichkeit und scheinbaren Genügsamkeit verschifft. Königin Elisabeth I. hat dann später für eine hohe Population gesorgt, da sie selber viele Meerschweinchen hielt. Von England, Portugal und Spanien aus verbreitete sich dann die Heimtierhaltung des Meerschweinchens in ganz Europa.

Die äußeren Merkmale der Hausmeerschweinchen unterschieden sich damals schon deutlich von der wild lebenden Variante des gewöhnlichen Meerschweinchens (Cavia aperea). Unsere Hausmeerschweinchen stammen von der Unterart "Tschudi Meerschweinchen" ab.

Der Name deutsche "Meerschweinchen" stammt wohl von der Tatsache, dass die Tiere über das Meer (Atlantischer Ozean) zu uns gebracht wurden und quiken und grunzen können wie Schweine.

Im englischen hießen sie lange Guinea Pig, dessen Ursprung aber nicht bekannt ist, heute werden sie auch im englischen lieber cavy (vom lateinischen cave=Höhle) bezeichnet, da guinea pig auch "Versuchskaninchen" bedeutet.

Im Quechua, der Sprache der Urbevölkerung Lateinamerikas, heißen sie qowi oder quwi.

 

Natürlicher Lebensraum: Meerschweinchen haben ein weites Verbreitungsgebiet in Süd- und Mittelamerika. Sie leben sowohl in flachen Graslandschaften, als auch in den Anden bis zu 4000m Höhe. Dort leben sie in natürlichen Steinhöhlen, verlassenen Bauten anderer Tiere, selbstgegrabenen Bauten oder auch weit verzweigtem Buschwerk und andere bodendeckende Pflanzen oberirdisch.

Trotz der z.T. kalten und windigen Lebensbedingungen halten Meerschweinchen auch in den Anden keinen Winterschlaf.

 

Gruppengröße in der Natur und als Haustier:

In der Natur leben Meerschweinchen in Familienverbänden von einem Bock und mehreren Säuen mit deren Jungtieren. Sie ziehen oftmals in großen Gruppen von 20 Tieren und mehr gemeinsam zur Futtersuche längere Strecken am Tag.

 

In der Heimtierhaltung sollten Meerschweinchen daher immer mindestens zu dritt gehalten werden. Da aber reine Böckchengruppen besondere Haltungsansprüche haben oder reine Sauengruppen sich schnell angiften können, ist eine Haltung eines kastrierten Böckchens, auch Kastrat genannt, mit mindestens 2 Weibchen die artgerechteste Haltung, die auch für Anfänger geeignet ist.

Für Fortgeschrittene darf bei entsprechendem Platzangebot eine Gruppengröße gerne auch aus 5-6 Tieren bestehen. Größere Gruppen sind jedoch nicht zu empfehlen, da sich dann diese teilen und es zu Revierstreitigkeiten kommen kann.

Jedoch sollte auch in größeren Gruppen immer nur ein Böckchen mit mehreren Weibchen, ob als Kastrat in der Liebhaberhaltung oder als Bock in der Zucht, gehalten werden. Denn sobald zwei Böcke aufeinander treffen wird um die Weibchen gekämpft. Auch kastrierte Böcke sind da nicht anders.

Eine gemischte Gruppe mit dem männlichen Nachwuchs ist zwar grundsätzlich möglich, doch sollte diese Haltungsform nur von sehr erfahrenden und gut informierten Züchtern durchgeführt werden, da diese so ihre Ansprüche hat.

Grundsätzlich sollte mindestens ein Weibchen im gleichen Alter wie der Bock oder Kastrat sein. So werden Streitigkeiten unter den Weibchen vom Bock besser geschlichtet, als wenn der Bock jünger als seine Weibchen ist, außerdem ordnen sich ältere Weibchen nur ungern dem jüngeren Bock unter und es kann zu heftigen Auseindersetzungen zwischen den Beiden kommen.

Eigentlich sind Böcke oder Kastrate in Haremsgruppen nämlich die Ranghöchsten.

In der gleichgeschlechtlichen reinen Bockgruppe kann es daher zu deutlichen Auseinandersetzungen kommen, bei Beachtung einiger Haltungsansprüche jedoch ist für Fortgeschrittene auch diese Haltung möglich.

Selbstverständlich sind diese Haltungsformen auch von den Charakteren der einzelnen Meerschweinchen abhängig.

Für Liebhaber am sichersten ist jedoch die erwähnte Haltung von einem Kastraten mit 2-3 Weibchen, von denen eines etwas jünger oder im gleichen Alter wie der Kastrat sein sollte und das/die andere(n) etwas jünger sein dürfen.

Erwähnt werden sollte noch, dass es jedoch nicht sinnvoll ist ein sehr junges Tier nur mit einem mehrere Jahre alten Tier zusammen zu halten, da das ältere oder alte Tier sehr schnell von dem jungen, verspielten und sehr bewegungsfreudigen Meerschweinchen genervt sein wird und das Jungtier sich schnell langweilen wird und dieses dann die selben Verhaltensstörungen ausbilden kann, wie Meerschweinchen, die alleine gehalten werden.

 

Haltung:

Meerschweinchen sind Fluchttiere, die auch Beutegreifer als natürliche Feinde haben. Sie mögen gar nicht gerne gekuschelt werden, obwohl sie sich das nicht anmerken lassen. Meerschweinchen verfallen auf dem Arm von Menschen in eine Schockstarre. Dies ist für sie absoluter Hochstress, auf den stets mit einer hohen Herzfrequenz und erhöhtem Blutdruck reagiert wird, was die Lebenserwartung des Meerschweinchens deutlich verkürzt! Auch das Immunsystem leidet sehr unter den Kuschelstunden mit dem Meerschweinchen, was die Tiere anfälliger für Infektionskrankheiten, Pilzen und Parasiten macht. Sehr zahme Meerschweinchen lassen sich jedoch gerne am Boden streicheln. Geht das Tier aber weg, sollte dies respektiert werden. Dieses sollte man auch unbedingt seinen Kindern beibringen. Denn Meerschweinchen beißen selten um ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen, sondern erstarren eher.

 

Das Gehege, egal ob Eigenbau oder aus dem Tierbedarfshandel, drinnen oder draußen, bzw. gemischt, sollte immer mindestens einen halben, besser einen Quadratmeter pro Tier groß sein! Größere Gehege sind stets besser. Da jedoch der Tierbedarfshandel keine wirklich artgerechten Gehege für drinnen anbietet, sollten entweder mehrere Käfige zu einem Verbundsystem am Boden gebaut werden oder noch besser ein Eigenbau, der dem Zimmer, in dem die Meerschweinchen leben sollen angepasst werden kann. Da Meerschweinchen sich nicht gerne in die Tiefe stürzen, dürfen Innengehege nach der Erfahrung vieler Züchter oben offen sein. Eine 30-40cm hohe Wand reich aus, um Meerschweinchen vor dem Ausbrechen zu bewahren.

Etagen sind nicht zwingend notwendig. Die Meerschweinchen sitzen auch gerne nur auf dem Dach von Häusern, was ihnen als Ausguck ausreicht. Wichtig ist eine große Bodenfläche, da Meerschweinchen sehr bewegungsfreudig sind. Selbstverständlich sollte Eigenbauten nur aus ungiftigen Materialien bestehen und nagefest sein.

Um den Boden Urinfest zu bekommen eignen sich entweder Siebdruckplatten oder mehrlagig aufgetragender ungiftiger Spielzeuglack. Plexiglas am Boden ist ungeeignet, da von den Krallen immer wieder kleinste Spähne abgeschrabbt werden kann, welche dann mit der Heuaufnahme gefressen werden kann.

 

Ein Außengehege sollte jedoch stets überdacht sein.

Erstens weil Meerschweinchen auch bei uns natürliche Feinde, wie große Greifvögel, Füchse und Marder haben und Greifvögel sich nicht einmal von der Anwesenheit eines Menschen abschrecken lassen, wenn sie schnelle Beute erspähen,

zweitens sind Meerschweinchen sehr hitzeempfindlich und benötigen stets einen kühlen Schattenplatz im Frühling und Sommer.

Ist geplant die Meerschweinchen dauerhaft in einem Außengehege unter zu bringen, so muss beachtet werden, dass mit der Gewöhnung nach Draußen im Mai, allerspätestens jedoch im Juni begonnen werden sollte, damit sie ausreichen Zeit haben sich sowohl an warme, als auch an kühlere Temperaturen zu gewöhnen und entsprechend ihre Felldichte anpassen können.

Ein Außengehege muss immer je nach Gruppengröße und -zusammensetzung ein oder mehrere isolierte Häuser haben, die aus zwei Etagen bestehen sollten, damit die Meerschweinchen sich entscheiden können, welche Temperatur sie bevorzugen. Die Haustemperatur sollte auch an den kältesten Tagen nicht unter 10°C fallen, da ansonsten Infektionen drohen, selbst mit Winterfell. Eine Extraportion Heu und Stroh wirkt isolierend und sollte je nach Witterung möglichst täglich gewechselt werden, da feuchtes Heu und Stroh die isolierende Fähigkeit verliert und schnell gesundheitsschädlichen Schimmel ansetzt. Bei sehr feuchter Witterung, wie nass-kalte Herbst- und Wintertage sollte sogar mehrmals täglich das Heu und Stroh auf Durchfeuchtung geprüft und ggf. erneuert werden.

Weiterhin ist es wichtig, dass ein dauerhaftes Außengehege mit Steinplatten und/oder ungiftigem Rindenmulch (giftig sind Eibe, Zypresse und Thuja) bedeckt sein sollte, da abgegraste Stellen schnell matschig werden. Auch weil je nach Charackter einige Tiere einen Buddeltrieb haben. Dies sollte unbedingt im Vorwege mit dem Züchter geklärt werden, oder ggf die Meerschweinchen vor Gestaltung des Außengeheges in der Innenhaltung beobachtet werden.

Denn evtl. muss das Außengehe dann auch im Boden ausbruchsicher gestaltet werden.

Das Grundsätzlich ein Außengehege, ob nun im Sommer zeitweise nur am Tage, oder als dauerhaftes Gehege ausbruchsicher sein sollte, sehe ich mal als Selbstverständlich an.

 

Ernährung:

  • Hauptnahrung ist viel frisches Heu,

  • da Meerschweinchen Vitamin C nicht selber herstellen können, gleichzeitig aber einen hohen Bedarf haben, sollte neben Heu auch frisches Gemüse zur Haupternährung zählen. Geeignetes Gemüse ist: wie Karotte, Gurke,Zucchini, Salat in geringen Mengen, da sehr sehr Nitrathaltig, Rote Beete, Knollen- und Stangensellerie, Fenchel, Petersilienwurzel, Pastinake, Paprika (nur Bio,da Spritzmittel in die Frucht eindrigen), Steckrübe, Kürbis, Mais (ganze Pflanze), Karottengrün (stark Calciumhaltig, daher nur in geringen Mengen), Topinambur (ganze Pflanze) Mengen ca. 100-150g pro Tag und Tier, verteilt auf 2 Mahlzeiten

  • Im Sommer gerne nach langsamer Gewöhnung auch reichlich frisches Gras und Wiesenkräuter anbieten, vorsicht ist nur bei Löwenzahn geboten, da dieser stark Calciumhaltig ist. Auch sollte wegen der giftigen Wolfsmilch im Löwenzahnstengel, keine komplette Pflanze im Außengehegeoder Auslauf stehen, Blätter und Blüten können verfüttert werden

  • Trockenfutter brauchen Meerschweinchen gar nicht!

  • geringe Mengen Obst, da dieses sehr zuckerhaltig ist, also als Leckerli: Apfel, Wassermelone, kernlose Weintrauben (stark zuckerhaltig), sehr selten Nektarine, Erdbeeren

  • frische Kräuter, wie Petersilie (zwar sehr Vitamin C-haltig, aber auch stark Calciumhaltig), Dill, Pfefferminze, (Zitronen-) Melisse, Löwenzahn, Vogelmiere, Spitzwegerich, Breitwegerich, Gänseblümchen, Giersch, getrocknete Brennnessel, auch hier nur geringe Mengen, da alle Kräuter stark mineralstoffhaltig sind, vorallem Calcium

  • Zweige mit Blättern: Haselnuss, Birke, Apfelbaum, Birnenbaum

  • Bei Außenhaltung sollte im Winter speziell auf reichlich Wurzelgemüse geachtet werden, bei Innenhaltung nur bei dünnen Meerschweinchen, bei normalgewichtige und kräftige Tiere eher die anderen Sorten bevorzugen

Farbschläge:

es gibt mindestens 24 bekannte Farben und 6 Zeichnungen, in den Varianten Einfarbig, Agouti, Fox und Tan. Auch Scheckungen sind mittlerweile vorhanden

 

Zuchtformen:

 

  • Glatthaar: ganz glattes kurzes Fell am gesamten Körper

  • Crestet: wie Glatthaar, aber mit Wirbel auf der Stirn, in Fellfarbe sind es English-Crestet, in weiß American Crestet

  • Rosette: 8 Rosetten, also Haarwirbel am gesamten Körper verteilt

  • Rex: krauses drahtiges Haar, welches vom Körper absteht

  • US-Teddys: ähnlich wie Rex, nur dichteres und kürzeres Fell mit glattem Bauchfell, es gibt kurzhaarige mit drahtigem Fell und etwas länhaarige mit plüschigem Fell

  • CH-Teddys: dichtes, vom Körper abstehendes, leicht gekräuseltes, mittellanges Fell, keine Wirbel

  • Kurzhaarperuaner: zwei Wirbel auf dem Rücken und mittellanges Fell

  • Ridgeback: sehr glattes Fell mit einem ca 2,5cm hohen, aufrechtstehenden und durchgehenden Kamm auf dem Rücken

  • Somali: ganz krauses Haar mit Wirbel, gehören zu den Rosetten

  • Curly: Krausgen, Fell die gelockt und steht vom Körper ab und ist harsch, Zwei Hüftrosetten sind meist vorhanden

  • Sheltie: langes glattes Fell, das nach hinten fällt, kurzes Kopffell

  • Cronett: wie Sheltie, aber mit Kopfwirbel

  • Peruaner: langes Fell mit Hinterhandrosetten, Fell wirft sich nach vorne, wodurch ein Pony entsteht, der von Wirbeln um die Auge und den dadurch entstehenden Kämmen auf dem Nasenrücken gestützt wird

  • Alpaka: Pruaner mit Locken und ebenfalls Hinterhandrosetten und Wirbel um die Augen

  • Angora: langes Fell mit 8 Rosetten

  • Texel: kurzes Kopffell und langes gelocktes Körperfell ohne Wirbel, derselbe Krausfaktor wie Rex

  • Merino: langes lockiges Fell, kurzes Kopffell und einen Wirbel auf der Stirn

  • Skinny: Nacktmerrschweinchen mit minimalem Fell am Kopf, mit Wimpern und Tasthaaren

  • Baldwin: Nacktmeerschweinchen komplett ohne Haare, Wimpern und Tasthaare

  • Satin: auffallender Glanz im Fell in allen Farben und Fellvarianten

  • Cuys: Riesenmeerschweinchen, die in Südamerika als Fleichlieferanten gezüchtet werden und auch inzwischen in Europa gezüchtet werden

  • Lunkarya: langhaarform der Cuys, mit langem, harschem und abstehendem Fell, dominat vererblicher Krausfaktor, Varianten: Lunkarya-Sheltie, Lunkarya-Peruaner und Lunkarya-Coronet

Zuchtvarianten, die als Qualzuchten einzustufen sind:

  • Skinny- und Baldwinmeerschweinchen, da das fehlende Fell zu Störungen in der Wärmeregulation führt und bei Auseinsetzungen der Schutz fehlt und es somit schnell zu heftigen Bißverletzungen kommen kann, Außerdem fehlt der Schutz vor Sonne und damit deutliche Gefahr von Sonnenbrandverletzungen, bei Baldwin zusätzlicher eine Behinderung durch fehlende Tasthaare

  • Satinmeerschweinchen dürfen nicht mit einander gekreuzt werden, da die Jungtiere nur mit sehr spährlichem Fell geboren werden, was zur den selben Problemen, wie bei Skinnymeerschweinchen führt, desweiteren leiden Satinmeerschweinchen häufig unter Osteodystrophie, bei dem den Knochen Calcium entzogen wird und durch Bindegewebe ersetzt wird, die betrifft vorallem Kiefer, Oberschenkel und Gelenke im Bereich der Hüften und führt zu Destabilisierung des Skelettes mit Problemen beim Ruhen, Laufen, Stehen, Fressen und deren Folgen. Die probleme treten meistens ab einem Alter von 1-2 Jahren auf

  • Cuys mit allen Fellvarianten: häufig auftretende Vielzehigkeit kann zu Problemen beim Laufen führen, wenn die zusätzlichen Zehen nicht verknöchert und stabil sind,

    Da Cuys als Fleischlieferanten gezüchtet wurden, neigen sie deutlich zur Fettleibigkeit, mit Herz-Kreislauf-Problemen, Fettleber und späterem Organversagen

  • Dalmatiner- und Schimmelmeerschweinchen: Lethalgen, welches bei Verpaarung untereinander, auch bei Trägern des Gens, zu schwer mißgebildeten sogenannten "Lethal white Babys" kommt, die entweder Tod geboren werden, oder kurz nach der Geburt versterben, weil sie ohne Zähne und Augen und mit schweren Organschäden geboren werden